Eps21b - Barbara Küchler: Die Ich-Entwicklung als Brille – Teil 2: Der entwickelnde Alltag
Shownotes
Informationen zur Stufenentwicklung, Barbara Küchler und dem aktuellsten Buch:
- 1 A4-Seite zu den ICH-Stufenentwicklungen als Navigationshilfe und Unterstützung](https://drive.google.com/file/d/1UbkkvZdm6ivL7YWbj3E_waAibAIAeWNs/view?usp=sharing)
- Website von Barbara Küchler
- Linkedin-Profil von Barbara Küchler
- Das Buch von Barbara Küchler beim Verlag bestellen
Weblinks der Einladungen am Ende des ersten Teils:
Transkript anzeigen
Machergeist Podcast – Episode 21 (Teil 2): Barbara Küchler
Titel: „Die Ich-Entwicklung als Brille – Teil 2: Durchlässigkeit & Leere“
Kapitelmarken:
00:00 – Rückblick auf Teil 1 & Übergang zur siebten Stufe
02:36 – Die siebte Stufe: Nicht-Wissen und Durchlässigkeit
07:58 – Irritation & Angst als Entwicklungstüröffner
12:44 – Leere als schöpferischer Raum
18:57 – Nicht-Intervenieren: Kontrolle loslassen
24:41 – Systeme verändern sich, wenn sie wollen
30:55 – Ich-Entwicklung in Organisationen: Haltung statt Methode
36:43 – Führen in Paradoxien
42:06 – Entwicklungsarbeit als spirituelle Praxis
49:37 – Nicht sehen wollen vs. nicht sehen können
53:28 – Fazit & Verabschiedung
Zusammenfassendes Transkript (inhaltlich verdichtet):
Teil 2 beginnt mit dem Übergang in die siebte Stufe der Ich-Entwicklung – einer Stufe, die Barbara Küchler als „Durchlässigkeit“ beschreibt. Nicht-Wissen wird hier zur bewussten Praxis: Konzepte lösen sich auf, Gewissheiten schwinden, und das Ich wird durchlässig für das, was sich zeigen will.
Barbara beschreibt Leere nicht als Defizit, sondern als schöpferischen Raum. Sie betont, dass Transformation nicht gemacht werden kann – sondern geschieht, wenn Systeme bereit sind. Die Haltung des Nicht-Intervenierens ist zentral: Wer führen will, muss aufhören, Kontrolle auszuüben.
Ein zentrales Thema: Die Anwendung von Ich-Entwicklung in Organisationen funktioniert nur, wenn diese Haltung gelebt wird – jenseits von Methoden, Tools und Schablonen. Barbara beschreibt die siebte Stufe als eine, in der Paradoxien gehalten werden können, ohne sie auflösen zu müssen.
Zum Ende hin öffnet sich der Raum nochmals: Ich-Entwicklung ist letztlich eine spirituelle Praxis – eine, die uns zwingt, mit Nichtwissen, Irritation und Verlust in Beziehung zu bleiben. Die Frage „Will ich nicht sehen – oder kann ich es nicht?“ markiert den innersten Kern dieser Praxis.
Das Gespräch endet still, offen – und mit einer Einladung, sich selbst nicht mehr auszuweichen.
Neuer Kommentar